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Deutsche Postbank "hold"


06.11.2009
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der Deutschen Postbank (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) mit "hold" ein.

Das Q3-Ergebnis habe erneut ein paar Enttäuschungen gebracht, operativ habe die Deutsche Postbank aber zugleich Erfolge in der Form gezeigt, dass sich das Geschäft in einigen kundengetriebenen Geschäftsfeldern weiter stabilisiere. Die Belastungen aus der Finanzkrise würden tendenziell zurückgehen, bis auf eine Ausnahme beziehungsweise ein Ereignis, das herb enttäuscht habe: Die Deutsche Postbank habe auch mit der inzwischen insolventen amerikanischen CIT Geschäftsaktivitäten unterhalten. Hierauf hätten immerhin 61 Mio. EUR Wertberichtigungen vorgenommen werden müssen.

Angesichts der Wirtschaftskrise sei die Risikovorsorge weiter hoch geblieben. Q3-Zahlen im Vergleich zum Vorquartal beziehungsweise Vorjahr: Zinsüberschuss 579 Mio. EUR (nach 566 beziehungsweise 578 Mio. EUR), Risikovorsorge im Kreditgeschäft 173 Mio. EUR (157/143 Mio. EUR), Provisionsüberschuss 342 Mio. EUR (337 beziehungsweise 362 Mio. EUR), Handelsergebnis -139 Mio. EUR (-103 beziehungsweise -56 Mio. EUR, in Q4/2008 sei das Minus mit 406 Mio. EUR am höchsten gewesen). Das Ergebnis vor Steuern habe bei -59 Mio. EUR gelegen (-69 beziehungsweise -448 Mio. EUR), das Ergebnis nach Steuern bei 42 Mio. EUR (-14 beziehungsweise -349 Mio. EUR).

Die Kennzahlen würden wie folgt aussehen (jeweils 9M-Vergleich): ROE nach Steuern 3,0% (nach -3,2%), Cost/Income-Ratio 90,7% (nach 94,1%). Tier-1-Ratio stabil bei 8,0% (nach 7,4%).


Operativ habe die Deutsche Postbank in Q3 einige stabile Trends gezeigt, zum Beispiel beim Zins- und Provisionsüberschuss. Der Vorsteuerverlust habe seit dem Höhepunkt in Q3/2008 (-448 Mio. EUR) stetig abgenommen. Ohne die CIT-Engagements wären der Deutschen Postbank bereits in Q3 schwarze Zahlen auf Vorsteuerbasis gelungen. Die Kundeneinlagen seien in Q3 auf ein Rekordniveau geklettert. Das Wertpapiergeschäft habe erstmals seit längerer Zeit wieder angezogen.

Belastungen aus der Wirtschaftskrise dürften ihren Höhepunkt erreicht haben. Das in Q4/2008 zur strategischen Optimierung der Ergebnisqualität aufgelegte Programm unterstütze weiterhin. Auch dank der komfortablen Refinanzierungsbasis habe die Deutsche Postbank gute Chancen, die Krise gut hinter sich zu lassen.

Neue Enttäuschung habe es in Q3 beim Vorsteuerverlust gegeben, der mit 59 Mio. EUR rund 30 Mio. EUR höher als erwartet ausgefallen sei. Ein Grund sei die inzwischen insolvent gegangene CIT. Netto sei das Ergebnis zwar höher als erwartet ausgefallen, dies sei aber vorrangig auf positive Steuereffekte zurückzuführen. Wegen der Rezession sei die Risikovorsorge zunächst noch hoch. Falls die Wirtschafts- und Finanzkrise sich wider Erwarten nochmals verschärfen sollte, würden höher als erwartet weitere Wertberichtigungen drohen.

Die Finanzkrise habe ihren Höhepunkt hinter sich. Die noch aus der Rezession heraus resultierenden Belastungen seien zu bewältigen. Mit der sich verbessernden Konjunktur habe die Deutsche Postbank Chancen, im Gewinn weiter zuzulegen. Das neue Kursziel werde auf 23,00 EUR erhöht (alt: 18,00 EUR).

Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der Deutschen Postbank mit dem Rating "hold". (Analyse vom 06.11.2009) (06.11.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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